Hilft bei Fatigue und Post-COVID
Transkranielle Gleichstromstimulation (tDCS)
Hirnstimulation - Gute Erfolge bei Fatigue und ME/CFS
Die transkranielle Gleichstromstimulation (tDCS) ist ein nichtinvasives Hirnstimulationsverfahren, bei dem Gleichstrom über Elektroden am Kopf über die Haut in das Gehirn geleitet wird. Der Strom verändert die Erregbarkeit der darunterliegenden Hirnregionen und kann so neuronale Aktivität sowie neuroplastische Prozesse beeinflussen.

Die Methode ist sicher und gut verträglich. Je nach Zielregion können kognitive Funktionen, Stimmung, Aufmerksamkeit oder motorische Fähigkeiten unterstützt werden. tDCS wird in verschiedenen neurologischen und psychiatrischen Anwendungsfeldern als ergänzender therapeutischer Ansatz genutzt.
Im Cellitinnen-NTC Neurologisches Therapiecentrum sowie in der neurologischen Frührehabilitation des St. Marien wird die Methode zur Behandlung von unterschiedlichen Schlaganfallfolgen (z.B. Post-Stroke-Depression, Aphasie oder Neglect) sowie in der Post-COVID-Therapie eingesetzt. Dabei wird an Ergebnissen aus der Fatigue-und der MS-Forschung angeknüpft. Sehr gute Erfolge zeigen sich auch bei ME/CFS.